Gedichte, Gedanken, Geschichten, Reiseberichte, Naturerlebnisse  
 
  In Memoriam 03.04.2025 23:05 (UTC)
   
 

In memoriam A.A.

Ich sitze auf dem Balkon,
vom Fest nebenan dringt Musik herüber.
Musik, die du sehr geliebt hast,
doch du kannst sie nicht mehr hören.

Ich schaue aus dem Fenster
ins schönste Sommerwetter.
Sonnenblumen wiegen sich im Wind
doch du bist dafür für immer blind.

Vom Garten schau ich auf die Strasse
und denke, dass du jeden Moment erscheinst
doch du wirst sie nie mehr entlang gehen.

Egal was ich mache und wohin ich gehe
ich muss immer daran denken,
dass du dies nicht mehr machen,
nicht mehr sehen und erleben kannst.

Alles erscheint mir so unwirklich.
Es ist schwer deinen Tod zu fassen,
und noch schwerer ihn zu verstehen.
warum musstest du so früh gehen?

21.08.2011

Ich schaue aus dem Fenster
in den wolkenverhangenen Himmel
sehe einen farbigen Streifen
einem Regenbogen gleich
der die Erde mit dem Himmel verbindet
langsam die dunklen Wolken entschwinden
das erscheint mir als tröstliches Zeichen.

07.10.2011


In memoriam D.B.

 

Ich sitze traurig im Innenhof

Und lasse meinen Tränen freien Lauf

Ich bin erschüttert über Deinen plötzlichen Tod

Den Du selbst gewählt hast.

 

Schmerzerfüllt denke ich an Dich

Und sehe Dich ganz klar vor mir.

Doch bevor ich Dich berühren kann,

bist Du wieder verschwunden.

 

Denn Du bist nicht mehr unter uns

Du hast es selbst so gewollt.

Ich werde das nie begreifen können.

 

Ich habe immer gedacht

Du seist ein starker Mensch.

In Wirklichkeit warst Du schwach,

und sehr sensibel – zu sensibel.

 

Du hast keine andere Meinung

neben deiner gelten lassen.

Du hast Dir deine eigene Welt aufgebaut

zu der wir keinen Zugang hatten.

 

Für Dich war hier alles schwarz,

oder bestenfalls grau.

Kein Lichtstrahl der Hoffnung

konnte bis zu Dir vordringen.

Denn alles Positive wurde sofort

von etwas negativem überdeckt

 

Ich hoffe sehr für Dich, dass es dort

wo du jetzt bist, sehr viel heller ist.

 

 

In memoriam M.K.

 




Mis Härz brönnt,

äs tued so unendlich weh.

Ich chas eifach ned verstah

Worum Du die Ärdä eso früeh

Hesch müesse verlah.

 

Ich ha dich zwar scho lang

Nümme gseh, doch ich ha

Dich immer no fescht gern gha.

I minere Seele isch es tüüfs und dunkels Loch.

I mim Chopf isch alles dumpf und schwär.

 

Din Platz i mim Härz isch läär,

doch dine Geischt bliibt i mier innä.

Ich wirde dich nie vergässä,

und ich dänkä immer wieder a die schöni Ziit

und wie luschtig mier’s zäme amig gha händ.

 

Wie gärn hätt ich dich wieder emal gseh

Und mit dier gredt; doch es hed ned sölle si.

S’isch und bliibt unfassbar, wie das hed chönne passiere

Wäg eim Sunnestrahl, vo einere Minute uf die anderi

Isch es jungs und hoffnigsvolls Läbä verlöscht.

 

Du bisch nümme under üs, zumindescht

All das vu dier, wo stärblech isch.

Doch mier alli werded dich nie vergässä

Und dine Geischt wird immer bi üs si

Und dued üs begleite und beschütze.

 

 

In Memoriam M.B.

 

Für diese verstorbene Kollegin habe ich nie ein Gedicht geschrieben. Trotzdem möchte ich hier auch ihr gedenken. Es gibt immer wieder Momente, in denen ich mich an sie erinnere, und es nicht glauben kann, dass sie nicht mehr unter uns weilt. Eigentlich passt das obige Gedicht auch zu ihr, ich hatte sie auch einige Jahre nicht mehr gesehen und sie wurde auch aus der Blüte ihres Lebens gerissen. Doch hier war es nicht ein Sonnenstrahl sondern ein Unwetter, das ihr zum Verhängnis wurde.



In memoriam M.A.
 
Der Tag begann so schön,
Golden leuchteten die Höhn.
Die Vögel sangen wieder
Ihre wunderschönen Lieder.
Doch plötzlich waren sie stumm,
für mich und alle um mich herum.
Denn die Tür zum Leben
Steht dir nicht mehr offen.
Mein Körper, ein Zittern und Beben.
Ich kann mich kaum mehr erheben,
denn ich bin zutiefst betroffen.
Wir alle können nur hoffen, dass
Erfüllt war dein zu kurzes Leben.
 
Warum nur warfst du dein Leben einfach so hin?
Warum hatte es für dich keinen Sinn mehr?
Dies möchten wir gerne von dir wissen.
Wir alle vermissen dich sehr!
 
Fassungslos und sprachlos stehen
Wir vor der höheren Gewalt,
und können immer noch nicht verstehen,
was vor kurzem mit dir ist geschehen.
Du warst doch erst 19 Jahre alt!
Die Sonne scheint immer noch,
und die Wolken stehen sehr hoch,
doch für uns ist jetzt alles grau und kalt.
Jeder sucht am anderen Halt,
denn wir fühlen uns schwach und leer,
als hätte uns jemand den Boden
unter den Füssen weggerissen.
Wir alle vermissen dich sehr!
 
Der Geschmack im Mund ist fahl.
Die Bäume sind noch kal,
doch der Frühling kommt schon bald.
Die Vögel zwitschern im Wald,
ihnen zuzuhören ist eine Wonne.
Golden scheint die Sonne,
doch dunkel ist’s in meinem Herzen.
Ich werde erdrückt von den Schmerzen,
die dein Tod in mir auslöst.
So sind die Probleme doch nicht gelöst.
Es ist so sinnlos, ich kann es nicht verstehen.
Ich weiss nur, ich werd’ dich nie mehr wieder sehen.
Ich fühle mich innerlich so leer;
Wir alle vermissen dich so sehr!
 
 
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