|
|
|
|
|
 |
|
 |
Eine kleine Literatur-Geschichte
Susila Sanna war ein Mädchen von sechzehn Jahren und lebte im Schatten des Halbmonds. Sie erblickte während einer Sturmflut das Licht der Welt. Sie hatte Träume im Kopf worin es um einen Indianer in der 6B ging. Auch Robinson, Mittwoch und Julchen kamen zwischen Traum und Alptraum vor. Ihre beste Freundin namens Yldiz (heisst Stern) ging durch einen Tunnel der Gewalt in langer Reihe über das Haff. Sie studierte Kunstgeschichte und kaufte einen Atlas zur Philosophie. Beide wohnten auf Derborence an befreiten Wassern und sahen ein Stück Himmel. Gerne sassen sie auf dem Hügel unter dem Maulbeerbaum. Susila Sanna liebte ihren roten Seidenschal und ihr Bernsteinamulett. Yldiz besass ein Amulett in Form eines Türkisvogels. Sie besassen ein Pferd namens Sonnenpfeil und beobachteten den Flug des Falken. Eine Kollegin der beiden war die Tochter der Tibeterin sie war eine Namma (Nomadenbraut). Sie hatte ihr Lächeln verloren dafür aber die blaue Muschel gefunden. Alle drei waren Märzkinder und Wolkenjäger. Einmal machten sie Därvarns Reise und nun begann das Leben. Sie begegneten dabei dem Dschungelkind, dem Amazonaskind und dem Wolkenkind. Sie genossen Tequila, Tapas und ein Traummann und sahen die goldenen Dächer von Lhasa. Im April waren sie in Paris am Bahnhof Austerlitz. Sie erlebten die Jahre mit Jan und lernten auch Simon und Frankie kennen. Gemäss Jan gibt es übrigens fünf Viertel einer Orange. Er erzählte ihnen, dass er einer von Millionen Gefangenen in den Klauen der Gestapo war. Simon und Frankie reagierten überrascht: „Davon haben wir nichts gewusst.“ Andernorts lernten sie die Frau am Fenster kennen. Diese war eine Seidenweberin und erschuf die Bilder eines Lebens. Auch Hannas Töchter, die Kinder der Schande, liefen ihnen über den Weg. Eine davon war das Mädchen im roten Mantel. Sie waren überall zu Hause und nirgendwo daheim, denn sie waren auf der grossen Flucht. Als Feuer vom Himmel fiel suchten sie das Tor zur Hölle. Der rettende Weg war ihnen selber seltsam fremd, als ob der Schnee alles zudeckte. Doch dann hatten sie eine himmlische Begegnung mit einem Engel im Winter der ihnen alles Glück dieser Erde versprach.
|
|
 |
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|