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  Heidelberg 03.04.2025 09:06 (UTC)
   
 

Schlossruine Heidelberg

Von der Altstadt führt eine Treppe mit über 300 Stufen auf den Schlossberg hinauf. Dem Schloss vorgelagert ist eine grosse Wiesen-Terrasse, die man durch ein altes Tor betritt. Von dort aus hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt Heidelberg und den Neckar.

Zwischen der Terrasse und der Schlossanlage befindet sich ein tiefer Graben. Von der Brücke, die zum Eingangstor des Schlosses führt, hat Goethe im Jahr 1779 den Krautturm gemalt. Dieser ist heute von dort aus nicht mehr sichtbar, da durch grosse Bäume verdeckt. Geht man ausserhalb des Brückentores weiter, erblickt man schon bald die Turmruine, der abgesprengte Teil liegt noch immer davor im Graben.

Schreiten wir nun über die Brücke und betreten durch das Tor die Schlossanlage. Im Ruprechtsbau links sind die Museen untergebracht (Mittelalter-Reformation und Romantik). Vorne rechts besticht der Ottheinrichsbau durch seine figurengeschmückte Fassade. In dessen Untergeschoss befindet sich das Apothekenmuseum. Durch die fensterlosen Obergeschosse scheint der blaue Himmel.

Geradeaus bleibt der Blick am Friedrichsbau hängen, der ebenfalls reichlich mit Figuren verziert ist. Auch dieses Gebäude war einst nur noch eine Ruine, doch wurde es als einziges wieder aufgebaut. Die in neuem Glanz erstrahlenden Prunkräume kann man nur mit Führung besichtigen. Im Keller des angrenzenden Gebäudes kann man das grosse Weinfass bestaunen, das immer noch 
von der Figur des Hofnarrs Perkeo bewacht wird.

 
 
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